Rohre verbindende Klemmen

Rohrkupplungen– Allgemeine Informationen

UNI-Rohrkupplungen sind zur Verbindung oder Reparatur industrieller Förderrohre aus Metall (Kohlenstoffstahl, Edelstahl, Gusseisen, Kupfer, Kupfer-Nickel usw.) und Kunststoffen: PE, PVC, PP, PB (Polybutylen) konzipiert. Sie sind eine kostengünstige Alternative zu konventionellen Rohrverbindungsmethoden sowohl für Kunststoff- als auch für Metallrohre. Sie sind kompakt und handlich, sodass die Installation schnell und einfach erfolgt, selbst in engen Räumen mit eingeschränktem Zugang. UNI-Rohrkupplungen dämpfen effektiv Druckschwankungen, Vibrationen und akustische Wellen. Sie reduzieren den Ermüdungsverschleiß eines Systems. Die Kupplungen gleichen kleine Fehlausrichtungen oder Winkelabweichungen der Rohrachsen aus und bleiben dabei absolut dicht.

Die UNI-Kupplungen finden breite Anwendung im Bau von Rohrleitungssystemen zum Transport von Flüssigkeiten, Feststoffen und Gasen in der Schiffs- und Marineindustrie, Bauwirtschaft, Bergbau, Wasserversorgung und Abwassersystemen, Brandschutzsystemen, industriellen Kühlwassersystemen, Prozesswasser-, Trinkwassersystemen, Druckluft, Öl und Chemikalien.

UNI-Rohrkupplungen sind von vielen Institutionen zugelassen: DVGW, IACS, Bureau Veritas, Class NK, Lloyd’s Register, DNV, RINA, Korean Register, ABS, Russisches Maritimes Register der Schifffahrt, China Classification Society.

Es gibt zwei Grundversionen von UNI-Kupplungen:

GRIP – axially restrainierter Anschluss mit Gummidichtung und elastischen Metallringen, die in die Rohroberfläche eindringen.
FLEX – axially unrestrainierter Anschluss, flexibel – nur mit Gummidichtung.

Beide Kupplungsarten sind darauf ausgelegt, Rohrenden fest und dicht miteinander zu verbinden. Das Rohrleitungssystem muss jedoch aus richtig unterstützten, verankerten und korrekt geführten Rohrabschnitten bestehen. Die Kupplungen absorbieren keine axialen Lasten, Biegungen oder Verdrehungen. FLEX- und REP-Kupplungen können während des Betriebs axiale Verschiebungen (Abstandsänderungen zwischen den Enden der verbundenen Rohre) von bis zu 5 mm für Standard-FLEX-Kupplungen bis zu 172 mm Größe aufnehmen. Die Installation ist schnell und einfach, jedoch müssen die relevanten Montageanleitungen befolgt werden (Kontaktieren Sie Tubes International). Überprüfen Sie stets den Abstand zwischen den Rohrenden (Cmax), deren Winkelabweichung, Fehlausrichtung, Rohrdurchmesser, Rundheitsfehler und potenzielle axiale Verschiebungen – und bestimmen Sie, ob sie innerhalb der akzeptablen Grenzen liegen, die für den jeweiligen Kupplungstyp festgelegt sind. Saubere, glatte Rohre erfordern keine Vorbereitungen an den Rohrenden. Beim Verbinden von Kunststoffrohren sollten spezielle Einlagen zur Verstärkung verwendet werden. Ein Drehmomentschlüssel ist für die Installation erforderlich. Die Bolzen müssen abwechselnd auf den auf der Kupplung angegebenen Drehmomentwert angezogen werden. Für Anwendungen unter Vakuum (ab 0,5 bar), bei Außendruck oder für Chemikalien, die die Dichtung aufquellen lassen könnten, verwenden Sie eine innere Metallstreifen-Einlage.

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